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INDIEN Februar 2010
Zum dritten Mal ging UW-SAFARI auf die Pirsch in Indien, auf die "Trails of
the Tiger".
Zu laut und zu häufig hatten wir nun die Klage der Fotografen vernommen:
"In Thailand setzen sie die Tiger unter Drogen, damit sie brav sind!" und
"Uns kauft doch keiner ein Foto ab, das jeder Tourist im Kloster von den
'stoned tigers' auch mit seiner Ritsch-Ratsch-Klick-Kamera machen kann!"
Also ist unser Tiger-Trip in Thailand bis auf weiteres Geschichte. Und
Indien rückt diesbezüglich in den Fokus unserer Bemühungen.
Was war zu tun? Mike, Panos, Lans waren schon mit einzelnen Fotografen
da. Aber ganze Gruppen? Mit Anreise im Rahmen eines Stop-Overs? Und dann
der Inlands-Transit in Indien... Unzuverlässig, langsam, unbequem,
verdreckt sind die typischen Kritikpunkte. Es blieb nur eine Wahl: Ein
Spähtrupp, eine fact-finding-mission, die mit ausgewählten Fotografen (die
möglichst pflegeleicht & schmerzfrei sein sollten) wurde geplant und
durchgeführt. Ziel wiederum: Der Tiger-Nationalpark RANTHAMBHORE in
Rajastan.

Mike als Planer und Tourguide, Doc Rudi als Begleitarzt,
"Hygienesachverständiger" und ambitionierter Amateurfotograf und zwei
einheimische Foto-Profis. Mit EMIRATES ging es am 07.Februar über Dubai
nach Delhi und am 16. Februar wieder zurück.
Die Zugverbindung Delhi - Sawai Madhopur wurde getestet, der Transfer
zurück mit Geländewagen nach Jaipur und Inlandsflug nach Delhi ebenso
erprobt, die örtlichen Krankenhäuser in Augenschein genommen und eine
freundschaftliche Verbindung mit den "Tiger-Wallahs" (Tiger-Leuten) vor Ort
aufgebaut.
Als ideale Ausgangsbasis stuft unser Team nunmehr die "Dev Vilas" Lodge
ein. Mit einigem Stolz vermelden wir, daß deren Inhaber, Balendu Singh, ab
jetzt "unser Mann in Ranthambhore" ist.
Mit seinen Verbindungen zu örtlichen Behörden, der Parkverwaltung und allen
Naturschutzorganisationen ist Balendu der ständige "Brückenkopf" von
UW-SAFARI in Indien.
Kamera Shikaar
In einer Woche absolvierte das UW-SAFARI Team elf Pirschfahrten auf Tiger,
konnte den König des Dschungels bei sieben Gelegenheiten aufstöbern,
filmen und fotografieren, traf auf einen der seltenen Lippenbären
("Balu"), sichtete einen Leopard hoch auf den Klippen im Eingangsbereich
des Parks, erkletterte das alte "Fort Ranthambhore" und erwarb im dortigen
Ganesh-Tempel Glücksbringer für die Daheimgebliebenen und verhalf den
beiden Foto-Profis zu insgesamt immerhin drei bereits vermarkteten
"Wildlife-Shots".

Mike wurde als "Hilfs-Mahout" zur Elefantenpflege und -führung
herangezogen, die Jungs schulten sich im Spurenlesen und Lauschen auf
Warnrufe der verschiedenen Hirsche, Vögel und Affen, um zukünftig als
mitreisende "Tiger-Wallahs" den Gästen von UW-SAFARI den Erfolg ihrer
Foto-Jagd zu sichern.
"Shikaar" heißt auf Hindi Jagd, Safari, Expedition...
Ab der im Oktober 2010 beginnenden Saison 2010/2011 in Ranthambhore ist
"SHIKAAR" mit der Kamera ein fester Bestandteil der Touren-Optionen von
UW-SAFARI.
Balendu bei der Arbeit
"Heia Safari"
(Katrin & Kilian Dammers)

just a bunch of monkeys....

"Waffenschau"

Doc Rudi und Mike mit Wanderelstern, die in Indien "Zahnstocher des Tigers" genannt werden.

Balendu Singh erhält sein "UW-Safari- Messer", ein DESERT COMMAND II mit Lasergravur.

Das Mausoleum eines im Fort Ranthambhore beigesetzten Maharajas

Hilfs-Mahout Mike 280kg springen aus dem Stand 3 Meter hoch....


Dev Vilas

Stretching einer Grosskatze nach Nickerchen mitten auf einer Kreuzung im Park
Suchen, lesen und auswerten von Tatzenabdrücken ("Pug-Marks")
Doc Rudi im ehemaligen Harem der Festung Rathambhore
In alten Zeiten brauchte man Elefanten, um solche Tore aufzubrechen.
Aber der Elefant hatte an diesem Tag frei.....
Für alle, die nicht dabei waren:

" och....mennooooo....."